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Marokko: Offroad Abenteuer, monumentale Natur, Kultur des Maghreb

Unsere Marokkotour führt uns in einer großen „8“ gut 2300 km weit durch dieses faszinierende Reiseland.

Fahrerische Höhepunkte sind die Tiefsandfahrten in der Nordsahara, die Überquerung des hohen Atlas und die Offroadpassagen des Zedernwald-Nationalparks.

  • Phantastische, völlig unberührte und rauhe Landschafte
  • Echtes Abenteuerfeeling auf der Expeditionsetappe
  • Sehr abwechslungsreiche, absolut authentische Tour
  • Route weit abseits der touristischen Hotspots
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25% bei Buchung, Restzahlung bis 21 Tage vor Trainigsbeginn

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Vorbei an monumentalen Landschaftsbildern über ausgefranste, kleine Asphaltwege, auf hartem Wellblech durch endlos flache Steinwüsten, zwischen alten Reifenspuren durch den Tiefsand im Schatten hoher Dünen und auf gut ausgebauten, modernen Straßen durch die Tiefebenen des Landes führt uns unsere Geländewagen Rundreise einmal durch Marokko – dieses landgewordene Faszinosum an der Nahtstelle zwischen Afrika, Arabien und Europa.

Diese Tour eignet sich für klassische Geländewägen, Pick-ups mit Wohnkabine und kompakte Offroad-Camper. Technische Voraussetzung ist Allradantrieb und Untersetzungsgetriebe. Gerne beraten wir sie zur Eignung Ihres Fahrzeugs.

Die unglaubliche Vielfalt unterschiedlichster Landschaften ist das stets wahrnehmbare Markenzeichen Marokkos. Von den fruchtbaren Tiefebenen des Nordwestens geht es hinein in die „marokkanische Schweiz“, rund um die royale Sommerfrische Ifrane und über karge Hochebenen wieder hinunter in Richtung Südosten. Fruchtbare Flusstäler in sattem Grün kontrastieren dort mit dem tiefen Rot eisenerzhaltiger Gesteinsformationen an den Steilwänden der Täler. Tiefer Feinsand erwartet uns in den Ergs der Nordsahara, zeitgleich als wahrer Augenschmaus reiner Harmonie in ästhetisch geschwungenen Dünenkämmen und als fahrerische Herausforderung vom Feinsten.

Im hohen Atlas passieren wir knapp unterhalb der 3000er-Marke vegetationslose Hochgebirgszonen und die Reste von Schneefeldern, die sich im Schatten über ganze Sommer behaupten, während wir uns im Zedernwald-Nationalpark an den Hochschwarzwald erinnert fühlen. Vielleicht abgesehen von den Berber-Affen, die man dort ziemlich sicher zu sehen bekommt… Wir erfahren uns auf der Tour den Facettenreichtum des ländlichen und ursprünglichen Marokkos, oft weitab der touristischen Klassiker des Landes.

Dabei das reiche kulturelle Erbe des Landes zu ignorieren wäre schlicht eine Todsünde. Und so besuchen wir unterwegs die Medina von Fes, den alten Wallfahrtsort Moullay Idris, den Ksar Ait Ben Haddou, die alte Römerstadt Volubilis und vieles mehr - stets bemüht um Besuche am frühen Morgen oder abends, also zu den dort ruhigsten Tageszeiten. Das quirlige Leben in den Souks und Medinas marokkanischer Orte mit seiner ganzen Pracht an Farben und Gerüchen bildet den Hintergrund unserer immer wieder erforderlichen Lebensmitteleinkäufe für die abendliche Campküche. Gerne legen wir gelegentlich Mittagsrast in kleinen Cafés und Restaurants am Wegesrand ein, um das authentische Marokko hautnah zu erleben – und sei es nur bei einem kurze Stopp für den großartigen und belebenden „The du ment“.

Unsere Marokkoreise ist als Explorer-Camp-Tour angelegt. Vorgesehen sind vier Übernachtungen in „wilden“ Biwaks, fünf Nächte auf ausgewählten Campingplätzen und 5 Nächte auf Stellplätzen bei Hotels bzw. Kasbahs. Wir übernachten überwiegend auf ausgewählten Campingplätzen – wichtig war hier für uns das Prädikat „landestypisch“. Gerade an der Küste gibt es viele, überwiegend von französischen Ruheständlern besiedelte Campingresorts europäischen Standards, um die wir einen angemessen großen Bogen gemacht haben. Unsere Wahl fiel so weit als möglich auf kleine, etwas einfachere Plätze mit Betreibern aus dem Ort und persönlicher Ansprache. An einigen Punkten haben wir Hotel-/Camping-Kombinationen ausgewählt, um den Dachzelt-Nomaden unserer Gruppe die Option einer komfortableren Nacht und einer stets verfügbaren, eigenen Dusche zu eröffnen. An fast allen Camps gibt es die Option, sich alternativ zur eigenen Campküche abends in „Restaurants“ verpflegen zu lassen.

Ein gut gewarteter Geländewagen, die Bereitschaft zu gegenseitiger Hilfe in schwierigen Situationen, eine gewisse Belastbarkeit, Flexibilität und Toleranz im Umgang mit afrikanischen Verhältnissen und ein Quentchen Abenteuerlust sind die richtigen Voraussetzungen zur Mitreise.

In (Nord-)Afrika lässt sich bei aller Sorgfalt nicht alles lückenlos planen, mitunter kann es auch passieren, dass Campingplätze über Nacht den Betrieb aufgeben, Pisten nicht mehr durchgängig befahrbar sind und anstrengende Umwege in Kauf genommen werden müssen – das liegt im Wesen einer Explorertour und macht dieses Reisekonzept zum authentischen Erlebnis

  • Planung, Organisation und Betreuung der Tour
  • Individuelle Beratung über empfehlenswerte Ausrüstung
  • Detailliertes Roadbook mit GPS-Koordinaten
  • Routen und Wegpunkte als gpx-Dateien für gängige Navigations-Apps und -Geräte
  • Reisemerkblatt und spezifische Länderinformationen
  • Zehn Campingplatzgebühren lt. Tagesplan / Person und FZG (ohne Strom)
  • Eintrittspreise lt. Tagesplan für Besichtigungen von Museen bzw. kulturhistorischen Stätten, Gebühren für Führer und Parkwächter an den besuchten Sehenswürdigkeiten
  • Während der Tour: Einweisung in besseres Arbeiten mit Karte, Kompass und Satelliten-Navigation
  • Technische und fahrtechnische Betreuung
  • Hilfestellung bei Notreparaturen, das Begleitfahrzeug hat Werkzeug und universelles Reparaturmaterial dabei (auch Bergegurt und Sandbleche, falls wir mal stecken bleiben)
  • Mitführung GPS-Gerät und benötigtes Kartenmaterial
  • Bereitstellung von je einem CB-Funkgerät pro Fahrzeug

Nicht im Teilnahmepreis enthalten:

  • Upgrade auf verfügbare Zimmer bei Campingplatz-Übernachtungen (muss direkt vor Ort bezahlt werden)
  • Eintritts- und Führergebühren für individuelle bzw. optionale Besichtigungen
  • Treibstoffkosten
  • Autobahngebühren
  • Auslandsschutzbrief für Fahrzeugrücktransport bei Fahrzeugausfall
  • Persönliche Ausgaben z.B. Verpflegung, Getränke, Trinkgelder, Souvenirs etc.

Fakten:

Gruppengröße: 6 bis 10 Personen in max. 5 Fahrzeugen
Dauer: 15 Tage
Termine: Montag 26.10. – Montag, 09.11.2026 (ab/bis Tanger Med)
Preise:

2990,00€ pro Person im eigenen Fahrzeug bei Belegung mit min. 2 Personen pro Fzg.
Aufpreis bei Einzelbelegung pro Fahrzeug 990,00€

Eigene Fahrzeuge:

Geländefahrzeuge (wie Defender, G-Mercedes, Landcruiser und vglb) mit oder ohne Dachzelt, Pick-ups mit Wohnkabinen und kompakte Gelände-Camper (wie Sprinter L1H1). Größere Expeditionsmobile auf Anfrage.

Leihfahrzeuge:

Für diese Programm nicht verfügbar.

  • Tag 1:
    Nach Ankunft der Fähre in Tanger Med treffen wir uns am frühen Abend mit allen Teilnehmern direkt am Hafen, Hier kann noch etwas Geld gewechselt und eine lokale SIM-Card erstanden werden. Wir haben heute nur eine kurze Etappe bis Moullay Busselham vor uns. Unser erstes Camp ist maghrebinisch schlicht – aber herzlich. Auf Wunsch bekocht uns Khalil und zeigt uns den Vogelreichtum der direkt benachbarten Lagune von seinem Boot aus. Wir beschließen den Tag mit etwas Kartenstudium und kurzer Vorbesprechung des kommenden Tages.
  • Tag 2:
    Heute machen wir richtig Strecke – und gönnen uns ein echtes Highlight Marokkos. Zunächst geht es auf mal großen, mal kleinen Asphaltstraßen Richtung Südwesten. Am Nachmittag erreichen wir Fes, parken die Fahrzeuge am Rand der Altstadt und unternehmen einen Bummel durch die Medina – einen riesigen Basar, der uns mit Eindrücken, Gerüchen, Farben und Geräuschen buchstäblich überrollt. Danach geht es über Ifrane durch die „Marokkanische Schweiz“ bis zu unserem Camp in Azrou. Mit etwas Glück treffen wir auf dieser Etappe freilebende Berberaffen.
  • Tag 3:
    Unser zweiter langer Fahrtag bringt uns bis zum Beginn der Saharaetappen nach Errachidia. Dabei passieren wir unterschiedlichste Landschaftsbilder des faszinierend facettenreichen Königreichs. Baumbestandene Berglandschaften und Hochebenen wechseln mit glühenden Steppenlandschaften und fruchtbaren Flusstälern zwischen schroffem Fels. Immer wieder tauchen verwunschene Kasbahs entlang der Straße auf, gelegentlich zwingt uns ein Eselkarren zur Ruhe. Es geht durch den „Tunnel der Legionäre“ im Ziz-Tal, wir übernachten etwas außerhalb von Errachidia in einem schönen Camp.
  • Tag 4:
    Unser Start in die Wüste. Wir frischen in Errachidia und dem südlich gelegenen Erfoud alle Vorräte auf, füllen Wasser- und Spritreserven bis zum Rand und biegen kurz hinter Erfoud ab auf Piste. Zunächst geht es über Gravel-Roads hinein in die große Weite. Geröll und Schotter bestimmen das Bild der großen Ebene. Wir navigieren dabei durch ein wildes Netz sich ständig kreuzender Wege, die sich im Wochenrhythmus ändern können. Nach etwa 30km stoßen wir auf Tiefsand und Dünen – und erleben ein völlig neues Fahrgefühl. Wir übernachten im Wüstenbiwak.
  • Tag 5:
    Tiefsand und Piste, geheimnisvolle Felsgravuren, Bleiminen im Nirgendwo und rätselhafte Ruinenstädte: Die Wüste zeigt sich heute von vielen ganz unterschiedlichen Seiten. Was den Fahrer freuen wird: Heute darf auch mal gebrettert werden – weite Pfannen mit festem Untergrund und Sand-Topping lassen hohe Geschwindigkeiten zu. Wir übernachten im Biwak Ramlia.
  • Tag 6:
    Der letzte Tag im Erg Chebbi bricht an. Etwa 100km geht es noch durch die Sahara, über Sand, Geröll, Berge und ausgetrocknete Salzseen, bis wir wieder auf Asphalt stoßen. Nach drei Tagen Piste, Tiefsand und Gravelroad kann man glatten Straßenbelag auch mal genießen! Eine knappe Stunde lang rollen wir nach Zagora. Hier erwartet uns eine Kombination aus Camp und nettem, kleinen Hotel mit Pool (!). Wahrscheinlich lassen wir uns hier abends verwöhnen und die Campingkocher ruhen..
  • Tag 7:
    Optional ein Ruhetag oder, für den der will, ein bisschen Auslauf für unsere Allradler: Einige neue Tracks warten darauf, von uns erstmals unter die Räder genommen zu werden… Wer keine Lust hat, erholt sich am Pool und lässt einfach die Seele baumeln. Bei Sunset steht aber auf alle Fälle ein Spaziergang auf Zagoras Promenade auf dem Programm – und vielleicht ein gemeinsames Abendessen im „Dromedaire“. Wir übernachten ein zweites Mal im „Paradis“.
  • Tag 8:
    Auf gut ausgebauter Straße geht’s nach Ait Ben Haddou, dem bekanntesten Ksar Marokkos. Dieses eindrucksvolle UNESCO Welt-Kulturerbe besticht durch seinen hervorragenden Erhaltungszustand und war bereits Schauplatz großer Filmproduktionen. Natürlich ist hier einiges los! Um dem Tagestourismus auszuweichen, kommen wir hier am späten Nachmittag an und übernachten – so können wir den Ksar in aller Ruhe besuchen. Übernachtung im Camp in unmittelbarer, fußläufiger Nähe.
  • Tag 9:
    Heute beginnen wir die Überquerung des hohen Atlas – zum Teil auf winzigen Passstraßen und Pisten, zum Teil auf neuerdings gut gepflegtem Asphalt. Famose Landschaftsbilder sind unser steter Begleiter. Gegen Mittag kehren wir in einem winzigen Atlasdorf bei Hassan zum Mittagessen ein, bevor wir unseren Weg Richtung Demnate fortsetzen. Je nach Tageszeit, Lust und Laune gibt es kleine Stopps an einer sehenswerten Naturbrücke und bei prähistorischen Dino-Spuren. Wir übernachten bei Demnate in einem Biwak.
  • Tag 10:
    Wieder tauchen wir tief in die schroffe Gebirgswelt Marokkos ein. Wir passieren das „Tal der Glücklichen“, unternehmen eine kleine Wanderung zu einer einzigartigen Speicherburg und queren den höchsten Pass unserer Reise: Den Tizi n‘ Tissili n’Imenaïne mit 2770 Meereshöhe. Gravelpassagen wechseln mit ausgefranster kleiner Landstraße – es ist ein wieder ein abwechslungsreicher Reisetag, der in einem Camp in Dar Ahansal zu Ende geht.
  • Tag 11:
    Zeit für eine Pause: Wir legen einen Ruhetag ein, wer mag, geht zum Wandern vor fantastischer Kulisse oder startet mit uns zu einer Offroad-Erkundungstour über winzige Höhenpisten, die auf der Passhöhe des Tizi n‘ Tissili n’Imenaïne beginnen und noch weiter nach oben streben…Ein Abenteuer in evtl. auch schwerem Gelände mit nicht ganz klarem Ausgang, vielleicht müssen wir auch unterwegs umkehren, im Erfolgsfall erschließen wir einen exzellentem Side Stepp für diese Tour. Übernachtung wie am Vortag.
  • Tag 12:
    Nichts ist unübertrefflich. Heute erreichen wir den wahrscheinlich beeindruckendsten Panoramablick unserer Tour. Auf ausgesetzter Bergpiste erreichen wir nach etwa einer Stunde Fahrt die „Cathedral du Roche“, ein großartiges, monolithisches Felsmonument. Hier nehmen wir uns die Zeit für einen Lunch am Fuß der Kathedrale, bevor wir unsere Tour in Richtung Zedernwald fortsetzen. In diesem beeindruckenden Naturpark erreichen wir unser nächstes Biwak in fantastischer Lage auf enger und gelegentlich technisch etwas anspruchsvollerer Piste.
  • Tag 13:
    Auf der gleichen Piste durchqueren wir heute herrliche Höhenlagen des Zedernwald – Nationalparks, vorbei an ausgesetzten Miniatur-Gehöften, Schafherden und einsamen Baumriesen. Wieder eine Fahrt durch eine andere und fremde Welt bis zum See Aguelmane Azigza. Die wunderbaren Quell-Wasserfälle des Oum ar Rbia, die wir etwas später erreichen, sind gut besucht – trotzdem unternehmen wir hier eine kurze Wanderung flussauf mit kurzer Teepause unterwegs. Abends erreichen wir etwas hinter Meknès unser Camp mit wunderbarer Aussicht.
  • Tag 14
    Die überschaubare Tagesetappe bis Chefchaouen lässt uns genug Muse für zwei kulturelle Höhepunkte. Moulay Idris ist der wichtigste muslimische Wallfahrtsort Marokkos, der Besuch des zentralen Mausoleums ist für Ungläubige strikt verboten. Wir unternehmen möglichst früh am Tag einen Panoramarundgang, der uns von oben Einblicke in das Heiligtum ermöglicht. Danach geht es weiter nach Volubilis, der bedeutendsten archäologischen Stätte des Landes – sie zeigt die am besten erhaltenen Monumente aus der römischen Antike in Marokko und ist ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe. Am frühen Nachmittag brechen wir dann Richtung Chefchaouen auf, wo wir im Camp übernachten.
  • Tag 15:
    Unser letzter gemeinsamer Reisetag gehört der blauen Stadt. Wir lassen uns vormittags noch durch die pittoreske Altstadt treiben, shoppen an kleinen Ständen und Läden und nehmen einen leckeren Mittagsimbiss. Danach starten wir zur letzten, etwa 2-stündigen Fahrt auf marokkanischem Boden nach Tanger – Med zum Fähren Check-In. Hier heißt es dann „Au Revoir“ und Leinen los!