ab 1.990,00 

Enthält 19% MwSt.
Lieferzeit: -

Offroad Trans – Portugal: Von Alto Trás-os-Montes bis Cabo Sao Vicente

Neben abenteuerlichen Offroad-Tracks sind der Facettenreichtum der portugiesischen Landschaft, die Historie dieser geschichtsträchtigen Region, die Gastfreundschaft und die beachtlichen Gaumenfreuden die Highlights dieser Tour.

  • Phantastische Landschaften weitab vom touristischen Mainstream
  • Uralte Bergdörfer und Festungen, Unesco Weltkulturerbe Elvas
  • Betörend schöne Pisten und Trails, tolle kleine Landstraßen
  • Wunderschöne Camps und zwischendrin ein kleiner Luxus im Hotel
  • Max. 5 Fahrzeuge pro Gruppe
Choose your payment option

25% bei Buchung, Restzahlung bis 21 Tage vor Trainigsbeginn

Anzahlung in Höhe von 25% bezahlen (100% bis 21 Tage vor Trainingsbeginn zu zahlen)

Bezaubernd schön geschwungene kleine Landstraßen, verwinkelte Offroadtrails, langgezogene Pisten auf erhabenen Bergrücken und manchmal schier unendlich wirkende Gravelroads führen uns bei dieser Reise für Genießer einmal von Nord nach Süd durch ganz Portugal. Wir erfahren uns dabei den ganzen Facettenreichtum des ländlichen und ursprünglichen Portugals, fast immer weitab der touristischen Klassiker des Landes.

Natürlich können wir ein UNESCO Weltkulturerbe wie Elvas, Marvao, die nach unserem Empfinden schönste Burg Portugals (und das will wirklich etwas heißen!!) oder das phantastische Castelo de Vide nicht am Wegesrand liegen lassen – denn dafür sind sie wirklich zu eindrucksvoll.

Mindestens genau so beeindruckend ist die Vielfalt der portugiesischen Landschaften. Rauh und schroff im Tras-o-montes im Norden und in der Sierra Estrella, lieblich und hügelig im Dourotal, übersät mit riesigen Eiern aus Fels in manchen Teilen des Zentral-Alentejo und windgepeitscht und schroff an den Atlantikklippen der Algarve – es ist wirklich alles dabei.

Unser Startort liegt in der Nähe des Städtchens Bragança in der Região Norte, also dem äußersten Nordosten Portugals. Der „Alto Trás-os-Montes“ – also das Land „hinter den hohen Bergen“ – ist noch heute Heimat von iberischem Wolf, Luchsen, Ottern und Wildkatzen. Hier im Norden wartet der PARQUE NATURAL DE MONTESINHO darauf, von uns erforscht zu werden.

Kleine Sträßchen, Pisten und Trails führen uns danach weiter Richtung Süden. Dabei geht es durch Portugals Wein- und Portweinregion (Winetasting obligatorisch!!) über den Rio Douro bis nach Mittelportugal, hinein in die Serra de Estrella. Die Serra ist der westlichste Teil des Iberischen Scheidegebirges und mit einer Höhe bis zu 1.993 m das höchste Gebirge des portugiesischen Festlands – das wir natürlich bis zum höchsten Punkt, dem „Torre“, erklimmen.

Weiter geht es entlang der spanischen Grenze durch mittelalterliche Städtchen, vorbei an trutzigen Wehranlagen und ursprünglichen Bergdörfern. Durch das von Korkeichen und Olivenhainen geprägte Alentejo, die ehemalige Kornkammer Portugals, bahnen wir uns dann unseren Weg bis an die Algarve. Hier erwarten uns sandige Strände, eine phantastisch schöne Küstenlinie, einige Pistenkilometer hoch über dem Atlantik und die wahrscheinlich besten Camaraos Portugals bei Sebastiao auf seiner Terrasse direkt am Meer.

Die Transportugal führt uns in 10 Tagen etwa 1.300 km weit von Nord nach Süd zu ca. 70% über kleine Landstraßen, zu etwa 30% über Pisten, Trails und Gravel-Roads im einfachen bis mittleren Schwierigkeitsgrad. In der Regel verbringen wir täglich etwa vier bis sechs Stunden auf Strecke. Die Besichtigung regionaler kulturhistorischer Highlights, die landestypische Gastfreundschaft und Spezialitäten aus der Region sind selbstverständlicher Bestandteil der Tour.

Unsere Transportugal ist als Explorer-Camp-Tour angelegt. Vorgesehen sind zwei Übernachtungen in wildromantischen Camps auf privatem Grund, fünf Nächte auf ausgewählten Campingplätzen und zwei Nächte in schönen Hotels. Jede Fahrzeugbesatzung kauft unterwegs für sich selbst und die nächste(n) Etappen(n) ein und bereitet im Camp die eigene Verpflegung selbst zu. Je nach Lust und Laune wird abends auch mal in Restaurants, Tapas-Bars oder kleinen Dorfkneipen eingekehrt. Bei Hotelübernachtungen ist das Frühstück im Preis enthalten.

Abweichungen vom beschriebenen Streckenverlauf sind aufgrund geänderter Wegeverhältnisse stets möglich. Unsere Explorertouren unterliegen einer ständigen Entwicklung und werden Jahr für Jahr immer noch ein kleines bisschen schöner.

Einen Bericht des Offroadmagazins zur Entwicklung dieser Tour gibt es Hier>>

 

  • Planung, Konzeption und Umsetzung, Tourenleitung und Betreuung durch zertifizierte Offroad-Tourguides
  • Bereitstellung Führungsfahrzeug
  • Bereitstellung CB-Funkgerät für jedes Fahrzeug
  • Bereitstellung Gruppenequipment
  • Übernachtungskosten Camp und Hotel sowie Eintrittsgelder, Weinprobe und Kosten für Besichtigungsprogramme sowie evt. Transfers entsprechend Detailbeschreibung im Preis enthalten
  • Weitere Verpflegung und Getränke sind nicht im Preis enthalten

Fakten:

Gruppengröße: 6 bis 10 Personen in max. 5 Fahrzeugen
Dauer: 12 Tage, 11 Nächte
Termine: Montag 05.10. – Freitag, 16.10.2026 (ab Braganca, bis Sagres)
Übernachtung: Campingplätze, private Camps, 2 Nächte in landestypischen Hotels

Preise:

1990,00€ pro Person im eigenen Fahrzeug bei Belegung mit min. 2 Personen pro Fzg.
Aufpreis bei Einzelbelegung pro Fahrzeug 490,00€

Eigene Fahrzeuge:

4×4 Camper (T5, T6 und vglb., Kastenwägen bis Sprinterformat L1 H1), Pickups mit Wohnkabine, Offroadklassiker wie Defender, Landcruiser mit (Dach-) Zelt für Campübernachtung

Leihfahrzeuge:

Für dieses Programm nicht verfügbar.

  • Tag 1:
    Heute trifft sich die Gruppe im Laufe des Nachmittags in Braganca, dem netten kleinen Städtchen mit der imposanten Burganlage. Ankommen, Kennenlernen und Seele baumeln lassen nach einer vielleicht ganz schön langen Anreise – mehr passiert heute nicht. Abends setzen wir uns zu einer kleinen Vorstellungsrunde bei einem Gläschen landestypischen Vinho Verde zusammen und lassen den Tag gemeinsam ausklingen.
  • Tag 2:
    Unser erster Tourentag. Nach dem Frühstück treffen wir uns zum Tagesbriefing und zur Funkeinweisung, danach bauen wir das Camp ab und starten in den PARQUE NATURAL DE MONTESINHO. Nach wenigen Kilometern wechseln wir von Asphalt auf Piste – und dabei bleibt es erstmal. Wir passieren kleine, ursprüngliche Bergdörfer und folgen verschlungenen Tracks bis zu unserem wilden Camp mitten in der Prairie. Tagesausklang am Lagerfeuer, wenn die Waldbrandgefahr es zulässt.
  • Tag 3:
    Heute heißt es: Offroad Training! Wir reisen bis an die Hänge des Douro-Tals, das weltberühmten portugiesischen Weinanbaugebiets. Unterwegs erwarten uns einige sehenswerte alte Burgen und vor allem unser Trainingsspot: Eine ideale Geländeformation, um sich in etwas anspruchsvollere Tracks reinzufuchsen und die wechselseitige Einweisung zu üben. Übernachtung in den Weinbergen des Douros, Wine Tasting bei Miguel & Theresa, optional hausgemachte Tapas von Theresa
  • Tag 4:
    Heute reisen wir erstmal zurück in der Zeit: Die 25.000 Jahre alten Felsgravuren und -malereien – ein Unesco Weltkulturerbe – bei Foz Coa fesseln unsere Aufmerksamkeit am Vormittag, Nach etwas Asphalt-Cruising steht eine Bootstour auf dem malerischen Douro auf dem Programm, danach geht es mit heute nur kleinem Offroad-Anteil weiter Richtung Guarda, wo wir eine Nacht auf dem Gelände von Saskia und Alex verbringen wollen. Optional Abendessen in Agriturismo.
  • Tag 5:
    Unmittelbar neben Guarda liegt der Parque natural da Serra de Estrella, das größte Schutzgebiet Portugals, in dem sich auch das einzige Skigebiet und der Torre, der höchste Berg des Landes befindet. Auf Schotter und durch lichte Wälder geht es bis zum Anstieg der sagenumwobenen „Höhe 39“. Eine echte fahrerische Herausforderung, die man aber auch ganz lässig umfahren kann. Den Abend und die Nacht verbringen wir in einem der Camps der Region, zumeist wird hier auch der Grill angeworfen.
  • Tag 6:
    Dieser Tag steht ganz im Zeichen der Erholung – das haben wir uns alle verdient! . Wer mag, besichtigt mit uns Castello Branco inklusive Burg, ansonsten werden Vorräte aufgefrischt, im Camp entspannt oder eine kleine Wanderung unternommen – jeder ganz nach eigenem Gusto. Je nachdem, in welchem Camp wir stehen (so ganz sicher ist das vorher nie zu sagen) wird am Abend Dan’s Pizzaofen angeschmissen oder gemeinsam geköchelt.
  • Tag 7:
    Marvao ist ziemlich unumstritten die beeindruckendste Burg Portugals – und sicher eine der schönsten Europas. Castello de Vide steht ihr in nicht viel nach. Grund genug, diesen Tag vor allem Anderen diesen geschichtsträchtigen und beeindruckenden Plätzen zu widmen. Die Fahrt führt uns über kleine, verwinkelte Landstraßen und einem netten Track auf dem Jakobsweg. Wir verbringen die Nacht in einem hübschen Hotel in sensationeller Lage: Direkt neben der Burganlage, so dass wir die Abend- und Morgenstimmung dort in vollen Zügen genießen können.
  • Tag 8:
    Für die ausgesetzte Kammstrecke im Naturpark Serra de Mamede benötigen wir (inkl. einer kleinen Mittagspause) etwa drei Stunden – obwohl es nur 15km sind. Entlohnt werden wir mit fantastischen Panoramen und fahrerischen Herausforderungen. Wir erreichen nun den Beginn des Alentejos, der alten Kornkammer Portugals. Wir übernachten nahe der Festung von Elvas (UNESCO Weltkulturerbe) in einem netten Camp und nutzen die Chance für eine Führung durch die Festung.
  • Tag 9:
    Ein langer Fahrtag liegt vor uns, es geht über schier endlose Weidelandschaften zwischen sanften Hügeln und durch Steineichen-Kolonien immer weiter Richtung Süd-West. In Beja übernachten wir in einer netten kleinen Herberge, den Abend nutzen wir für einen Stadtbummel durch diese uralte Kleinstadt – die ursprünglich keltische Siedlung wurde erstmal im 2 Jhdt. vor Chr. urkundlich von Ptolämeus erwähnt.
  • Tag 10:
    Bis zu unserem Zielort Zambujeira do mar ändert sich die Landschaft dramatisch. Erst geht es durch bewaldetet Hügel, die immer wieder auch von den Waldbränden der vergangenen Jahren gezeichnet sind. Eine Steilpassage fordert Mensch und Maschine im Grenzbereich. Danach wird es karger und karger, die Luft beginnt nach Salzwasser zu duften und der Wind frischt auf – der Atlantik ist lange zu spüren, bevor sich endlich der Blick auf das unendliche Blau öffnet. Ein großer Moment!
  • Tag 11:
    Ab jetzt bleiben wir dem Atlantik treu! Hoch oben auf der Steilküste auf kleinen Sträßchen und auf teilweise ganz schön steilen Pisten zu großartigen Stränden bewegen wir uns (mit Badepausen) stetig Richtung Süd-West, bis wir am äußersten Zipfel Europas gemeinsam die Korken knallen lassen – es ist vollbracht! Wir verbringen die letzte Nacht in einem Eco-Camp nahe dem malerischen Fischerdorf Salema und genießen den letzten Abend bei Manuel am Strand bei Wein und Camaraos.
  • Tag 12:
    Wie immer schwingt da auch ein bisschen Wehmut mit. Nach knapp zwei gemeinsamen Wochen voller Eindrücke, Erlebnisse und kleiner Abenteuer geht es nun wieder nach Hause. Oder, wie für uns, nach einer Pausenwoche weiter Richtung Nordsahara mit unserer Marokkotour.